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Stadtnews

Gerhard Schröder beim Ständehaus-Treff

Seit 16 Jahren gibt es den „Ständehaus Treff“ (früher: „Landhaus Treff“) – doch noch nie war bei den bisherigen 61 Veranstaltungen die Karten-Nachfrage so groß wie dieses Mal bei Alt-Kanzler Gerhard Schröder. Nicht einmal als er im Juli 2002 den „Ständehaus Treff“ in Düsseldorf aus der Taufe hob. Der 71-Jährige ist sicherlich immer noch einer der populärsten Deutschen, wenn sich auch nicht selten die Geister an ihm scheiden.\n \n Ihn erwartet am Montag ein „großer Bahnhof“ im ehemaligen Landtag, bei dem er auf der Bühne von Rheinische Post-Chefredakteur Michael Bröcker interviewt wird. NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft hat sich ebenso angemeldet wie FDP-Chef Christian Lindner, AirBerlin-Chef Stefan Pichler, Stephan Gemkow (Vorstandsvorsitzender Haniel), Oberbürgermeister\n Thomas Geisel, trivago-Geschäftsführer Peter Vinnemeier, Walter P.J. Droege (Droege International Group), Henning R. Deters (Vorstandsvorsitzender GELSENWASSER), Wolfgang Leoni (Vorstandsvorsitzender Sal. Oppenheim), E-Plus/ Telefónica-Chef Thorsten Dirks, Uni-Rektorin Anja Steinbeck, Borussia Mönchengladbach-Präsident Rolf A. Königs, Heiner Kamps und der ehemalige Wulff-Sprecher Olaf Glaeseker.\n \n Insgesamt werden 550 Gäste zu der Veranstaltung erwartet, zu der Klüh, die Rheinische Post Mediengruppe und SIGNA einladen.\n \n Caterer Georg Heimanns von GCS hat sich für ein ganz spezielles 3-Gang-Menü entschieden: Als Vorspeise serviert er Ostsee-Lachs-Sashimi „sous vide“ mit Soja-Mirin-Reduktion und marinierten Wakame-Algen. Als Hauptgang folgt Walbecker Spargel mit gratiniertem Kartoffel-Zupfkuchen und Serrano-Rucola-Wickel und als Dessert gibt es Erdbeeren Romanoff.\n \n Gerhard Schröder hat sich in letzter Zeit wieder häufiger zu Wort gemeldet, wenn es um die große Politik ging. Sei es in der Ukraine-Krise, wo er keinen Millimeter von seinem Freund („Ja sicher!“) Wladimir Putin abwich: „Auch wenn man nicht mit allem einverstanden ist, was die gegenwärtige russische Regierung tut, muss man anerkennen, dass es die historische Verantwortung gibt“. Sei es zur von ihm initiierten „Agenda 2010“, von der er glaubt, dass die jetzige SPD-Spitze ihren Frieden damit gemacht hat: „Das ist vielleicht etwas spät, aber nicht zu spät.“ Sei es zum Kurs seiner Partei: „Die Umfragewerte werden dann besser, wenn die SPD wieder realisiert, dass sie nicht nur der Betriebsrat der Nation sein kann.“ Oder zu Griechenland: „Es war richtig, Griechenland damals in den Euro zu holen. Mein Rat: Europa sollte den Griechen dabei helfen, die notwendigen Reformen durchzusetzen. Wir sollten es nicht zulassen, dass ein Land von den internationalen Finanzmärkten in den Ruin getrieben wird.“\n \n Gerhard Schröder – Kanzler im Unruhestand\n \n Juli 2002: Bundeskanzler Gerhard Schröder ist der erste Gast beim „Ständehaus Treff“ im umgebauten ehemaligen NRW-Landtag. Drei Wochen vor dem Hochwasser an der Elbe, sieben Wochen vor der Wiederwahl am 22. September, bei der Schröder einen fast uneinholbaren Rückstand wettmachte. Es war nicht unbedingt ein Heimspiel für den Kanzler im Ständehaus, der gleich zu Beginn selbstkritisch-jovial feststellte: „Ich weiß, dass das hier wohl nicht in eine Wählerinitiative für mich einmünden wird…“. Womit er zumindest die Lacher auf seiner Seite hatte.\n \n Juni 2015: Fast 13 Jahre später ist er immer noch einer der gefragtesten Gesprächspartner der Republik. Seine Freundschaft zu Russlands Präsident Wladimir Putin („ein guter Freund, zu dem Grundvertrauen besteht“) und sein Posten bei der Nord Stream AG, die zur Mehrheit der russischen Gazprom gehört, sorgen immer wieder für Gesprächsstoff.\n \n Was bleibt von Gerhard Schröder? Aufgewachsen ist er in ärmsten Verhältnissen. Da seine Mutter das Schulgeld nicht zahlen konnte, musste Schröder später den zweiten Bildungsweg nutzen, machte so sein Abitur, sein Jura-Studium finanzierte er durch Arbeit auf dem Bau. Mittelstürmer beim TuS Talle (Spitzname „Acker“). Ministerpräsident in Niedersachsen (ab 1990), dritter SPD-Kanzler nach Brandt und Schmidt (ab 1998). Seine Ära gipfelte in der „Agenda 2010“, dem größten und wichtigsten Projekt seiner Kanzlerschaft –\n die Basis der heutigen wirtschaftlichen Blüte der Republik.\n \n Quelle: http://www.duesseldorf-blog.de/2015/05/28/staendehaus-treff-grosser-bahnhof-fuer-gerhard-schroeder/\n\r\n \n\r\nWir sind wie immer live für euch dabei und werden im Anschluss berichten.\n



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